Neu in der Schulleitung: Juliane Dürr
Seit diesem Schuljahr ist Juliane Dürr neu in der Schulleitung. Die meisten kennen sie bereits aus dem Sekretariat der Schule, wo sie seit 2021 arbeitete und zusätzlich die Personaladministration und Honorare übernahm. Heute wollen wir sie Ihnen (noch einmal) vorstellen.
„Ich freu mich sehr, dass ich mit Lane zusammenarbeiten darf“, sagt Dorothee Berger, selbst in der Schulleitung seit ca. zehn Jahren, über den Wechsel an ihrer Seite. „Das grösste Geschenk für mich ist, dass wir sehr gut harmonieren. Es muss für mich vor allem menschlich stimmen. Alles andere kann man lernen.“ Und Juliane Dürr bringt fachlich schon alles mit, was sie für ihre neue Aufgabe braucht. Bereits vor ihrem Einstieg im Sekretariat an der RSSK arbeitete sie parallel zur Handelsschule (mit dem Schwerpunkt Personal) sieben Jahre im administrativen Bereich eines Kreuzlinger Unternehmens und im Anschluss in der Buchhaltung weiterer Betriebe. An der RSSK stockte sie schnell ihr Pensum auf und übernahm auch hier die Personaladministration und die Honorare.
Völlig natürlicher Wechsel
Als klar wurde, dass Catherine Langenbach zum Ende des letzten Schuljahres die Schulleitung verlassen würde, um in ihren ursprünglichen Beruf zurückzukehren, wurde schon früh von Mitarbeiterinnen im Sekretariat, der Buchhaltung und der Schulleitung begonnen, die Struktur in der Verwaltung zu überarbeiten. An diesem Prozess war Juliane Dürr in enger Zusammenarbeit mit Catherine Langenbach massgeblich beteiligt, daher fühlt sich der Wechsel in die Schulleitung für sie „völlig natürlich an“, zumal sie einen Teil ihrer Aufgaben behalten wird. Neu hinzu kommen die administrativen Tätigkeiten in der Schulleitung (Mailverkehr, Vertragswesen etc.) und die Mitarbeit im Personalkreis.
Mit dem Herz bei der Sache
Juliane Dürr freut sich über ihre neue Stelle und „hat sich sofort motiviert bei uns eingearbeitet. Sie ist sehr beweglich und aufmerksam und hat auch neue Ideen, die sie gut in unser Schulleben integriert“, so Dorothee Berger. „Ich empfinde es als meine Aufgabe, mit meinem administrativen Beitrag in diesem Organismus RSSK den Pädagog*innen ihre Arbeit zu erleichtern und sie vielleicht sogar zu beflügeln“, sagt Juliane Dürr über ihre Vision und über die Zusammenarbeit mit Dorothee Berger: „Wir haben uns schon immer super verstanden und ergänzen uns sehr gut. Ihre Erfahrung in der Schulleitung und an der Schule allgemein ist von unschätzbarem Wert. Wir arbeiten strukturiert, effektiv und sind immer mit Herz bei der Sache.“
Auf Augenhöhe
Dies liegt sicherlich auch an der Begeisterung, die Juliane Dürr während ihrer Zeit im Sekretariat und als Mutter zweier Kinder, die in die 1. Klasse und den Kindergarten der RSSK gehen, für die Arbeit an der RSSK und die Schulgemeinschaft entwickelt hat. „Ich kenne kaum einen Ort, an dem so viele Menschen so herzlich und wertschätzend wirken, sowohl im Kollegium als auch in der Elternschaft. Vor dem Hintergrund einer klassischen Schullaufbahn ist es für mich eine unglaubliche Freude zu sehen, wie die Kinder hier ihre Schulzeit verbringen dürfen. Die Waldorfpädagogik stellt das Kind ins Zentrum, das spürt man bei der Arbeit der Lehrpersonen deutlich heraus. Auch bei der Zusammenarbeit untereinander und mit den Eltern stehen die Kinder immer im Fokus. Jede und jeder ist wertvoll. Man begegnet sich stets auf Augenhöhe. Dass die Kinder zur selbstwirksamen Tätigkeit erzogen werden, ist meiner Meinung nach existenziell wichtig. In der heutigen Zeit mit all den digitalen Möglichkeiten und Gefahren ist der ehrliche Bezug zum Sozialgefüge und auch zum eigenen Wirken unabdingbar.“
Text: Anika Mahler
Fotos: Richard Haag (Gruppe für Öffentlichkeitsarbeit)