Die Zauberflöte – ein Musikprojekt der 4–6. Klasse
Nach der gleichnamigen Oper von Wolfgang A. Mozart brachten die 4., 5. und 6. Klasse am 12. und 13. Juni 2026 das Klassenspiel mit der berühmten Geschichte um Tamino und Papageno gekonnt auf die Bühne. Die Solo-Arien wurden jeweils vom Chor mitgesungen – ein musikalisches und schauspielerisches Erlebnis im grossen Saal der RSSK.
Das Stück begann mit einer kleinen Szene von Mozart, der unter Druck geriet seinen Auftrag von Emanuel Schikaneder zu verlieren, wenn er nicht bald die verlangte Oper liefere. Gleichzeitig musste er für einen anderen Auftraggeber ein Requiem fertigstellen. Was daraufhin für ein grossartiges Stück entstand, durften die Zuschauer*innen an der RSSK hautnah miterleben.
Rettung der Königstochter
Denn Prinz Tamino erhielt den Auftrag, die entführte Königstochter Pamina aus den Fängen des Priesters Sarastro zu befreien. Der lustige Vogelfänger Papageno sollte ihn begleiten. Schon beim ersten Blick auf das Bildnis Paminas verliebte sich Tamino in die Prinzessin. Die Schüler*innen auf der Bühne zeigten mit Witz und Charme, wie Tamino seine Prüfungen bestand, wie Papageno lustig auf der Bühne wandelte und sogar zum Schluss noch seine Papagena für sich gewann.
Ein Gemeinschaftsprojekt
Der Wunsch, die Zauberflöte aufzuführen, entstand in der 5. Klasse. Schnell war klar, dass sie zum Singen Unterstützung brauchte. Die 4. und die 6. Klasse wollten sich auch auf der Bühne beteiligen. So ergab sich ein Gemeinschaftsprojekt der drei Klassen. Die 5. Klasse hatte den grössten schauspielerischen Anteil der Zauberflöte, doch auch Schüler*innen aus der 6. Klasse hatten einzelne Rollen im Stück und die 4. Klasse stellte in der entscheidenden Prüfungsszene von Tamino das Wasser und das Feuer dar. Mit Licht und Bewegung und umrahmt von Musik wurden die Elemente für das Publikum erlebbar.
Spontanes Finale
In der gemeinsamen Projektwoche verdichtete sich die Zusammenarbeit mit Herrn Luchsinger (Chorleitung), Herrn van der Waerden (Bühne) und professionellen Musikern an Klavier, Querflöte und Geige. Die Bemühungen gipfelten in drei voll besuchten Aufführungen und als Sahnehäubchen durfte das ganze Publikum die Zugabe mitsingen. Dazu entstanden auf der Bühne spontane Tanzszenen der Schüler*innen. Schöner konnte man die Ausgelassenheit kaum feiern.
Text und Fotos: Juliane Dürr (Schulleitung)